Viele Menschen betreiben Fitness, um sich gut zu fühlen. Doch Sport alleine ist nicht ausreichend, für ein gesundes und vitales Leben. Durch die richtige Ernährung wird nicht nur die Fitness gesteigert. Körper und Geist werden dadurch nachhaltig gestärkt.

Mahlzeiten gesund und nahrhaft zubereiten

Wer sich gesund ernähren möchte, gestaltet das Nahrungsprogramm am besten vielfältig und abwechslungsreich. Durch einen Speiseplan, der viel Obst und Gemüse sowie Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Reis und Brot enthält, wird der Körper gekräftigt. Der Sportler sollte jedoch darauf achten, vor dem Training leicht verdauliche Nahrungsmittel zu essen. Die letzte größere Mahlzeit liegt im besten Fall ungefähr zwei Stunden vor dem Trainingsbeginn. Der Magen produziert nämlich nach diesem Zeitraum nicht mehr so viel Säure, somit hat der Körper die Möglichkeit, das Training locker anzugehen. Der Morgenlauf auf nüchternen Magen trainiert den Fettstoffwechsel. Das Frühstück kann im Anschluss an die morgendliche Laufrunde eingenommen werden.

Kohlenhydrate nach dem Training richtig einsetzen

Der Stoffwechselumsatz ist nach dem Sport ungefähr zwei Stunden lang angehoben. In dieser Zeit kann der Athlet seinen Energiespeicher leicht wieder aufladen. Das geht am besten mit Kohlenhydraten. Die machen nicht nur satt, sondern beschleunigen ebenso die Erholung des Körpers. Vor allem Läufer, die in der Marathonphase trainieren, haben einen Bedarf an Kohlenhydraten von über 70 Prozent der gesamten verzehrten Nahrungsmittel. Sportexperten empfehlen nach der sportlichen Anstrengung Produkte wie Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln sowie Obst zu verspeisen.

Kann man auf Kohlenhydrate verzichten?

Kohlenhydratarme Ernährung ist als wirksames Instrument für Diäten bekannt. Dabei sollte beachtet werden, dass Kohlenhydrate die wichtigsten Energielieferanten für das Gehirn sind. Ebenso ziehen die Muskeln Energie aus diesem Stoff. Zudem ist eine Kost, die frei von Kohlenhydraten ist nicht durchführbar, da diese nahezu in jedem Lebensmittel enthalten sind. Eine Diät, die durch körperliche Schwäche gezeichnet ist oder Unwohlsein hervorruft, sollte ohnehin abgebrochen werden. Da diese Anzeichen einen Mangel an Energie signalisieren.

Soll die Nahrung ergänzt werden?

Nahrungsergänzungsmittel gehören für die meisten Sportler zur Ernährung dazu. Diese sollen Defizite schnell ausgleichen und eine Extraportion an Energie liefern. Solche Mittel sind zum Beispiel Zink, Magnesium, Kalzium, Eisen oder andere Mittel. Ein Mangel an diesen lebenswichtigen Stoffen kann besser von einem Arzt gemessen werden, damit man keine Überversorgung riskiert.

Wie viel Flüssigkeit ist sinnvoll?

Wasser ist das stärkste Lebenselixier, das dem Menschen zur Verfügung steht. Ein gesunder Mensch sollte täglich ungefähr zwei Liter in Form von Wasser, Fruchtsäften oder anderen Getränken zu sich nehmen. Wer viel Sport treibt, darf auch noch mehr trinken, da durch vermehrtes Schwitzen ein höherer Bedarf an Flüssigkeit besteht. Tatsächlich ist das beste Getränk, für einen Menschen, der viel Sport treibt Mineralwasser. Bei Muskelkrämpfen kann dieses mit Salz versetzt werden. Alternativ können auch elektrolythaltige Getränke konsumiert werden. Mineralgetränke enthalten am besten wenig oder gar keine Kohlensäure, da es während des Sports störend wirkt, wenn sich zu viel Luft im Bauch bildet.

Fitness-Ernährungsplan: Start in den Tag mit einem guten Frühstück!

Viele Menschen verzichten morgens auf ein Frühstück und ziehen anstatt dessen einen starken Kaffee vor. Doch erst durch ein ausgiebiges Frühstück gelingt es, den Verbrennungsmotor sofort nach dem Aufstehen anzuwerfen. Eine vollwertige Kost kombiniert mit Joghurt sowie Früchten ist Studien zufolge ein wahrer Beschleuniger auf der Überholspur des Tages. Zum Mittagessen bieten sich eher leichte Lebensmittel zum Verzehr an wie Fisch und Gemüse. Abends ist eine eiweißreiche Ernährung empfehlenswert. Danach schläft man gut und der Körper wird nicht zu stark belastet.